C-HR Highlights

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DER C-HR WÄHLT NEUE ANSÄTZE: SEIN DESIGN IST SPORTLICHER, SEIN INNENRAUM MODERNER UND SEIN FAHRSTIL FLÜSSIGER ALS MAN ES BISHER GESEHEN HAT. Eine Ausfahrt auf der suche nach antworten: was steckt hinter den drei c-hr Highlights?


FAHRDYNAMIK: DER PERFEKTE FLOW

„Wenn es keinen Spaß macht, ist es kein Auto“, hat Akio Toyoda einmal gesagt. Seit einiger Zeit verändert der Enkel des Firmengründers und heutige Toyota-Präsident durch seinen sportlichen Anspruch die gesamte Marke. Auch der neue C-HR überrascht mit Fahrdynamik, die man von einem kompakten SUV nicht erwartet. Woran das liegt? Die überdurchschnittlich steife Karosseriestruktur und die hochwertige Doppelquerlenker-Hinterachse sorgen für große Lenkpräzision. Zudem hat die völlig neu entwickelte Plattform mit der internen Bezeichnung TNGA einen sehr niedrigen Schwerpunkt, das reduziert die bei SUVs sonst üblichen Karosseriebewegungen in der Kurve ganz ohne übertrieben straffe Abstimmung.

Dass der C-HR so direkt und exakt auf Lenkbefehle reagiert, macht auf Landstraßen richtig Spaß, hat aber auch in der Stadt Vorteile. Innerstädtisch ist die Wendigkeit ein Komfortfaktor, den die Konkurrenz so nicht hat. Das gilt auch für die Hybridtechnologie, mit der man über weite Strecken lautlos durch den Stadtverkehr gleitet, weil der Benzinmotor kaum gefordert ist oder sich ganz abschaltet. Im Vergleich zum Diesel ist das eine andere Welt. Auch die stufenlose, ruckfreie Automatik ist perfekt auf die Stadt zugeschnit-ten. Und beim Beschleunigen sorgt der unmittelbar ansprechende Elektromotor für Spritzigkeit. Unterm Strich entsteht ein Flow  – ein perfekter Rhythmus –, der den C-HR so besonders macht. Auch nicht zu verachten ist der Verbrauch: Speziell in der Stadt liegt er ganz deutlich unter dem herkömmlicher Antriebe.

Viele wird es überraschen, aber eine besonders sportliche Wahl im C-HR ist der 1,2-Liter-Turbomotor, obwohl er mit 116 PS eigentlich unter der Systemleistung des  Hybridantriebs liegt. Das satte Drehmoment der Turbolader und das knackige Schaltgetriebe harmonieren einfach sehr gut. Und noch ein Argument, auf das viele Konkurrenten verzichten, bringt der C-HR: Auf Wunsch ist er mit Allradantrieb zu haben, dann wird die Antriebskraft in Millisekunden auf Vorder- und Hinterachse verteilt.

Viele wird es überraschen, aber eine besonders sportliche Wahl im C-HR ist der 1,2-Liter-Turbomotor, obwohl er mit 116 PS eigentlich unter der Systemleistung des  Hybridantriebs liegt. Das satte Drehmoment der Turbolader und das knackige Schaltgetriebe harmonieren einfach sehr gut. Und noch ein Argument, auf das viele Konkurrenten verzichten, bringt der C-HR: Auf Wunsch ist er mit Allradantrieb zu haben, dann wird die Antriebskraft in Millisekunden auf Vorder- und Hinterachse verteilt.

 

INNENRAUM – EINE FRAGE DES ANSPRUCHS

Kompakte SUVs übernehmen ihr Innenraumdesign in der Regel aus der normalen Kompaktklasse. Der C-HR hat einen emotionaleren Ansatz gewählt: Durch das asymmetrische Design der Mittelkonsole sind sämtliche Elemente leicht zum Fahrersitz ausgerichtet. Das ist ein Stilelement aus der Sportwagenwelt. In einem weiteren Designkniff wurde das große, zentrale Display nicht in die Armaturentafel integriert, sondern freistehend daraufgesetzt. Daher kann die Armaturentafel selbst niedriger ausfallen, wodurch die Passagiere das angenehme Gefühl einer höheren Sitzposition haben, ohne wirklich sehr hoch sitzen zu müssen (was Nachteile für die Fahrdynamik hätte).

Zudem haben sich die Designer nicht wie üblich mit dem freistehenden Display als modernem Designelement begnügt: Stattdessen wird der acht Zoll große Bildschirm von einer schön geformten Leiste eingefasst, die sich rechts und links bis in die Türverkleidungen erstreckt. Dieses Element bestimmt das gesamte Cockpit auf eine Art, wie man sie noch nie gesehen hat. Anspruchsvoller als in seiner Klasse üblich ist auch die hervorragende Haptik: Im C-HR gibt es keine Standardeinrichtung, die Materialien haben eigenständige Formen, Farben und Oberflächen. Details wie die edlen braunen Sitzbezüge (serienmäßig in der Ausstattung C-HIC) oder das konsequent umgesetzte Schwarz-Blau-Farbschema (serienmäßig in der Ausstattung C-ULT) sind auch in der Premium-Klasse keine Selbstverständlichkeit.

Und eine Position der Extraliste kennt man überhaupt eher aus der Luxusklasse: Der C-HR kann optional mit einem JBL-Premium-Audiosystem ausgestattet werden. JBL-Qualität wird in den meisten bedeutenden Konzertsälen und bei 80 Prozent aller Live-Konzerte eingesetzt. Im C-HR wurde das Audiosystem bis ins kleinste Detail auf das Fahrzeug abgestimmt, damit die neun Lautsprecher mit 576 Watt den Klang in höchster Präzision und Natürlichkeit wiedergeben können. Geschützt werden die Passagiere im C-HR von den Toyota Safety Sense Features, die bei einem Konkurrenzvergleich von den Car-of-the-Year-Journalisten kürzlich an die Spitze gereiht wurden. Viele dieser Helfer, zum Beispiel der Fernlichtassistent oder der adaptive Tempomat, steigern auch den Komfort auf ein luxuriöses Niveau.

 

DESIGN – BESCHLEUNIGUNG IM STAND

Warum muss ein SUV eigentlich wie alle anderen aussehen? Diese Frage hat sich Akio Toyoda gestellt und seinen Designern mehr Freiheiten bei der Gestaltung eingeräumt. Sie haben die ungezwungene Atmosphäre genutzt, um ein Auto zu entwerfen, wie man es in der kompakten Klasse noch nicht gesehen hat: Während der untere Karosserieteil kraftvoll und hochgesetzt wie bei einem SUV ist, wurde das schlanke, obere Kabinenprofil im Stil eines Coupé geformt.

Die niedrige Dachlinie geht direkt in den Heckspoiler und von dort in die extrem flache Heckscheibe über, bevor sie an der steil stehenden Heckklappe abrupt abreißt. Alle Räder wurden an den äußeren Rand gesetzt und von markant ausgestellten Radhäusern eingefasst. Details wie die in der C-Säule versteckten Türgriffe oder die schwungvoll in Richtung Heck ansteigende Charakterlinie unterstreichen das Coupé-Design. Der C-HR scheint im Stand zu beschleunigen. Das kennt man von gelungenen Sportwagen, aber nicht von SUVs – bisher.

Dass die Designer den C-HR sportlicher als jedes andere Kompakt-SUV formen konnten, ohne seinen Nutzwert zu zerstören, verdanken sie allerdings der Hilfe der Ingenieure: Nur weil die völlig neu entwickelte TNGA-Plattform einen so niedrigen Schwerpunkt hat, konnte trotz flacher Dachlinie so viel Platz für Passagiere und Gepäck geschaffen werden, wie es in der Klasse üblich ist.

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