Hot Spots

Die Szene isst japanisch

Von Wien über Stockholm bis Miami: Die angesagten Treffpunkte der Szene auffallend oft japanische Restaurants.

Der erste Szene-Japaner war das Matsuhisa in Beverly Hills, ein legendärer Treffpunkt der Stars. Inzwischen hat Nobu Matsuhisa mit seinem Geschäftspartner Robert DeNiro ein Imperium aufgebaut und auch in München und Budapest schicke Restaurants eröffnet. Aber auch sonst sind die angesagten Treffpunkte der Szene auffallend oft japanische Restaurants.

In Wien ist das Dots in der Mariahilfer Straße (Bild oben) nach dem Restyling wieder der absolute Hot Spot. Nicht nur das neue Interieur mit dicken Teppichen und von der Decke hängendem Blumenmeer ist spektakulär, sondern auch die Speisekarte mit Experimental Sushi und vielen japanischen Einflüssen.

Aus Stockholm wiederum hört man, dass kaum eine Reservierung so schwer zu bekommen ist wie die im neuen japanischen Dinner-Club Kasai. Dort ist das Essen ganz hervorragend, die Gäste sind hübsch und am Wochenende geht man nach dem Dinner auf keinen Fall nach Hause: Im Club wird nach dem Dinner ausgelassen bis in die Nacht gefeiert.

In Miami wiederum stärken sich Star-DJs wie David Guetta oder Calvin Harris vor ihren Auftritten bevorzugt im neuen Komodo (Bild rechts) von Dave Grutman, der mit dem LIV auch den beliebtesten Club der Stadt führt. Mit Vorliebe trifft sich die Szene auch im supercoolen Hotel Faena und huscht über die diskrete Treppe in das Pao (Bild unten): Mitten im Restaurant steht ein riesiges Einhorn von Kunst-Superstar Damien Hirst – und die Küche arbeitet mit Karashi-Senf, Koshihikari-Reis, Binchotan-Grill …

Fotos: Dots, Kasai, Komodo, Pao/Nik Koenig

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