Japanisch essen in Wien

Korokke aus

dem Grätzel

Einen ziemlich authentischen Ausschnitt aus der japanischen Kochkunst geben zwei neue Lokale in Wien.

Das Karma Ramen (Bild oben) an der Rechten Wienzeile hat sich auf Nudelsuppe, in Japan Ramen genannt, spezialisiert. Klingt zunächst nicht so kompliziert – aber im hochkomplexen Universum der japanischen Küche ist selbst die Nudelsuppe eine streng geregelte Komposition aus zumindest fünf Teilen. Vom österreichischen Suppentopf unterscheidet sie neben den meisten Zutaten übrigens auch der Ordnungssinn, alle Ingredienzien sind getrennt angeordnet. Der besondere Geschmack hat in den USA schon vor vielen Jahren einen Hype ausgelöst, den ein junger Russe mit dem Karma Ramen nun nach Wien importiert hat – frühzeitiges Reservieren wird dringend empfohlen.

Zweite Neueröffnung ist das Metcha Matchs (Bild unten) in der Neustiftgasse, es zeigt, was sich die Japaner gerne nach der Arbeit gönnen: Man bestellt geeiste Milkshakes vom Grüntee oder Bier der Marken Sapporo, Kirin und Asahi. Dazu werden viele kleine Köstlichkeiten wie die Korokke genannten Kroketten, aber auch Hauptspeisen serviert. Die Dekoration – zum Beispiel Matcha-Schalen japanischer Keramikmeister, kolorierte Holzschnitte oder historische Sonnenschirme – kann man auch erwerben.

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